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Konversion Pferdsfeld / Dörndich

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Verbandsgemeindeverwaltung Bad Sobernheim
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Abteilungsleiter Antonius Nikodemus
Marktplatz 11
55566 Bad Sobernheim
Mail: E-Mail-Kontaktformular auf unserer Homepage.
Telefon: 06751/81-188
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Verbandsgemeindeverwaltung Bad Sobernheim
Bürgermeister Rolf Kehl
Marktplatz 11
55566 Bad Sobernheim
Telefon: 06751/81-100
Telefax: 06751/81-120

Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz
Referat Konversion (Schwerpunkt Städtebauförderung - Clearingstelle Konversion)
Schillerplatz 3 -5
55116 Mainz
Mail: E-Mail-Kontaktformular auf unserer Homepage.
Telefon: 06131/16-0
Telefax: 06131/16-359

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz
Referat Konversion (Schwerpunkt Luftverkehr, Tourismus und Wirtschaftsförderung)
Herr Peter Koch-Sembdner
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
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Telefon: 06131/16-0
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Externe Informationen / Links zum Thema Konversion:
http://www.konversion.com

Industriepark Pferdsfeld

In der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim - Landkreis Bad Kreuznach - befindet sich der ehemalige NATO-Flugplatz Pferdsfeld. Es handelt sich um eine ca. 320 ha große Konversionsliegenschaft, die bis Ende 1997 als militärischer Standtort der Bundeswehr genutzt wurde. Bereits vor der Verlegung des hier ansässigen Jagdgeschwaders 73 nach Rostock-Laage (Mecklenburg-Vorpommern) hatte die Suche nach einer geeigneten Folgenutzung begonnen.
Die 3 betroffenen Kommunen - Stadt Bad Sobernheim, Ortsgemeinde Ippenschied und Ortsgemeinde Rehbach - haben sich zum „Planungsverband Konversionsmaßnahme Pferdsfeld" zwecks Ausübung der gemeinsamen Planungshoheit und damit der Bauleitplanung zusammengeschlossen.
Bis auf wenige Einzelgrundstücke hat die Fa. TRIWO Gewerbepark Pferdsfeld GmbH Co. KG in Trier das 320 ha große Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (ehemaliges Bundesvermögensamt) mit der Zielsetzung erworben, auf dem Gelände einen Industriepark als Standort für gewerbliche und industrielle Nutzung zu schaffen. Dabei sollte die Landebahn von ungefähr 3.000 m Länge einer Teststrecke für Kraftfahrzeuge vorbehalten sein.
Um die brachliegenden ehemals militärisch genutzten Grundstücksflächen in eine großflächige industriell-gewerbliche Nutzung zu überführen, wurde mit dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz, dem Planungsverband, der Fa. TRIWO, der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim und den drei direkt betroffenen Kommunen (Stadt Bad Sobernheim, Ortsgemeinden Ippenschied und Rehbach) im Mai 2003 der „Städtebauliche Vertrag zur zivilen Entwicklung des ehemaligen Natoflugplatzes Pferdsfeld abgeschlossen. In diesem Vertrag wurde eine 80%ige Landesförderung über die Laufzeit von 10 Jahren, ausgehend von förderfähigen Investitionskosten von maximal 25 Mio. € vereinbart. Die restlichen 20% werden dabei je zur Hälfte von der Fa. TRIWO und der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim aufgebracht, wobei die Umsetzung der durchzuführenden Maßnahmen durch die Verbandsgemeinde Bad Sobernheim erfolgt. Das Ministerium des Innern und für Sport fördert im Rahmen der Bauleitplanung die Planungskosten ebenfalls in Höhe von bis zu 230.000 € mit 80 %.
Bereits Ende 2003 wurde in einem 1. Bauabschnitt mit dem Abbruch von militärisch genutzten Gebäuden, Sheltern und Bunkern begonnen, der bis Ende 2006 mit einem Kostenvolumen von rd. 2,5 Mio. € abgeschlossen wurde. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung, die Beleuchtung und die Löschwasserversorgung mit einem Kostenaufwand von rd. 1,2 Mio. € erneuert.
Im Rahmen eines 2.Bauabschnittes wurden weitere Abrissmaßnahmen von Bauwerken vorgenommen, die für gewerblich-industrielle Nutzung ungeeignet sind und damit bei Ansiedlungsvorhaben stören. In diesem Zusammenhang wurden auch die vorhandenen, unterirdischen Tanklager ausgebaut und entsorgt. Im August 2008 konnten diese Arbeiten mit Gesamtkosten von rd. 1,1 Mio. € abgeschlossen werden. Als weitere Maßnahme wurde der Ausbau der Haupterschließungsstrasse in Angriff genommen und im Oktober 2008 abgeschlossen. Der Ausgabenaufwand betrug hier rd. 280.000 €. Inzwischen ist auch der Mobilfunkempfang im Bereich des Industrieparks Pferdsfeld gewährleistet.
Nach Bedarf werden weitere Infrastrukturmaßnahmen mit Unterstützung der Landesregierung umgesetzt. Verschiedene Firmen haben sich bereits angesiedelt. Schon im Jahr 2003 konnte die Firma TRIWO mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz die Adam Opel GmbH ansiedeln. Auf einem großen Teil des Industrieparks Pferdsfeld wurde für die Adam Opel GmbH ein modernes Automobiltest- und Eventzentrum errichtet.
Mittlerweile haben sich 22 Unternehmen, die 137 Arbeitsplätze geschaffen haben, angesiedelt.

 

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