Wandern
Mitten im Naturpark Soonwald-Nahe liegt das Wandergebiet Bad Sobernheim. Die Ferienregion Bad Sobernheim eignet sich hervorragend als Wanderland für alle Altersgruppen. Die sanften Höhen der Mittelgebirgslandschaft bieten einen sportlichen Anreiz. Abwechslungsreiche Feld- und Flurlandschaften und ausgedehnte Wälder verbinden sich zu einem spannungsreichen Miteinander. Momente absoluter Ruhe und Stille sind bei ausgedehnten Wanderungen im legendären Soonwald zu erleben.
Entlang des Nahetals verläuft der Weinwanderweg Rhein-Nahe von Bingen bis nach Kirn. Der Weg führt durch die Weinberge des Nahetales, durch enge Talbereiche mit beeindruckenden Felsformationen. Wie Perlen hängen die Rebstöcke an den sonnenverwöhnten Südhängen des Nahetales und machen Lust auf ein Glas preisgekrönten Nahewein.
Quer durch den Naturpark Soonwald-Nahe verläuft der Soonwaldsteig. Der neue Qualitätswanderweg verspricht Ihnen ein perfektes Zusammenspiel - wandern im Einklang mit der Natur und wandern im Einklang mit sich selbst.
Eine Auswahl von Wandertouren in der Ferienregion Bad Sobernheim finden Sie in unserem neuen Wanderführer „10 tolle Wandertouren". Weitere Wanderwege finden Sie auf den Wanderkarten im Maßstab 1:25 000.
Einige Tourenvorschläge:
Hubertuslust
Länge: 9,7 km, 3,5 - 4,5 Stunden
Steigung: von 218 bis 413,5 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Kinderwagen: ja
Einkehrmöglichkeiten: Hotel Maasberg-Therme, Bad Sobernheim
Eine Wanderung im Herzen des Bad Sobernheimer Stadtwaldes.
Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz vor der Einfahrt zum Hotel Maasberg Therme, eines der drei Kur- und Wellnesshäuser in Bad Sobernheim, an der Kreisstrasse K 20. Wir gehen auf den Feldwirtschaftsweg rechts der Einfahrt und folgen diesem bis zur nächsten Einmündung. Dort biegen wir links auf den Hans-Stassen-Weg (S1). Auf dem unbefestigten Weg wandern wir dem S1-Hinweis folgend nach links entlang des neugebauten 9-Loch-Golfplatzes, der zum Hotel Maasberg-Therme gehört. Auf der Höhe spazieren wir auf dem S1-Weg nach links am Waldrand entlang.
Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf Bad Sobernheim, Meddersheim sowie links zum Sportflugplatz Domberg. An der nächsten Kreuzung gehen wir auf dem Weg geradeaus weiter bergab bis zur nächsten Gabelung und von dort nach links zum Wald. Der unbefestigte Weg führt uns zu einer Schranke, wo wir uns rechts halten. Entlang der Fischweiher wandern wir weiter. Fern von Lärm und Hektik genießen wir die Ruhe und frische Luft des Waldes. An der nächsten Kreuzung sehen wir die Fischereiche, gewidmet dem Bad Sobernheimer Förster Fischer, der hier über viele Jahre wirkte, und folgen dem Schild Richtung Bockenau rechts.
Auf dem Hauptweg folgen wir dem Hinweis Bockenau nach links. Nach ca. 50 m erreichen wir die Kreisstrasse K 21 und gehen wieder nach links, gleich die nächste Möglichkeit erneut links und sehen die Schinderhanneseiche. Ein Andenken an den legendären Räuberhauptmann aus dem Hunsrück, der auch hier sein Unwesen trieb. Auf der anderen Straßenseite führt ein Weg zur 2,5 km entfernten Gaststätte „Leo's Ruh". Wir folgen dem Hauptwaldweg. Dieser steigt leicht an und nach ca. 2 km haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung mit 413,5 m erreicht. Bei der Wegegabelung halten wir uns weiter geradeaus auf dem Hauptweg. Bei der nächsten Kreuzung gehen wir halb links bis zum Wandererparkplatz „Oberer Zollstock".
Vor dem Parkplatz biegen wir links ab in Richtung Bad Sobernheim. Nun wandern wir auf der asphaltierten Strecke durch den Wald und folgen immer dem Hinweis Bad Sobernheim bis zur Schranke. Links sehen wir die ehemalige Kuranlage „Neues Leben". Hier wurde früher auch die Felkekur, einzigartig in Bad Sobernheim, angeboten. Dort halten wir uns rechts und gehen an der Scheune links bergab wieder zum Wald. Auf dem unbefestigten Weg wandern wir an der Gabelung rechts auf den S1-Weg am Bach entlang. Vor der K 20 laufen wir nach links am Bach entlang bis zu unserem Ausgangspunkt. Nun können wir im Hotel Maasberg-Therme einkehren oder zurück nach Bad Sobernheim fahren, die Stadt erkunden und uns dort bei einer Einkehr von der langen Wanderung erholen.
Rund ums Tempelchen
Wanderwege:
Parkplatz gegenüber Romantikhotel Bollant's im Park, S5, Tempelchen, S5, Dicke Eiche, S5, Hottenbach, Meddersheimer Nahebrücke, Radweg, Reitanlage, Wehrfritz'sche Mühle, Tennisplätze, Nahebrücke, Parkplatz
Länge: 6 km, 2 Stunden
Steigung: 87 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Sehenswürdigkeiten: Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum
Kinderwagen: nein
Einkehrmöglichkeiten: Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum, Stadt Bad Sobernheim
Bei dieser Wanderung können Sie die Stille des Waldes genießen und sich vom Alltagsstress erholen. An heißen und sonnigen Tagen bietet die Strecke Schatten und Kühlung. Vom Parkplatz gegenüber dem Romantikhotel Bollant's im Park gehen wir nach links bergauf in Richtung Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum und biegen nach ca. 300 m rechts in den S5-Weg ein. Hier geht es jetzt ca. 100 m steil bergauf. An der Wegegabelung rechts durch den schönen Laubwald, führt uns der Weg zum Tempelchen. Eine Schutzhütte mit einem sehr schönen Blick auf Bad Sobernheim und die dahinter liegenden Höhen der Soonwaldvorstufe.
Unter uns sehen wir auch die Wehrfritz'sche Mühle, ein Wahrzeichen von Bad Sobernheim. Nach kurzer Rast gehen wir den Weg weiter, der sich an einer kleinen Senke teilt, und wenden uns dann nach links. Die Strecke steigt leicht an. Bei der nächsten Gabelung wandern wir rechts auf den Hottenbachweg S5. Wir folgen diesem und gelangen zur Wegspinne „Am Stern". Dort wenden wir uns nach rechts in Richtung Dicke Eiche. Wir wandern bergab bis zu dem alten und stark untersetzten Baum, dessen riesige, wild zerzauste Krone zum Teil schon abgestorben ist. Die alte Eiche steht unter Naturschutz.
Von hier aus geht es dann auf dem S5-Weg abwärts zum Hottenbachtal. An der Spitzgabelung gehen wir links weiter und sehen eine riesige Rotbuche, die ebenfalls unter Naturschutz steht. Beim Waldaustritt haben wir einen weiten Blick in das Nahetal mit seinen Rebhängen bis zur Talenge in Martinstein, Schloß Dhaun und auf die Quarzithöhen des Soonwaldes. Deutlich erkennt man zur Linken die Orte Meddersheim und Merxheim und zur Rechten das auf der Höhe gelegene Nußbaum, im Tal Monzingen und Martinstein.
Wir überschreiten den Hottenbach und kommen rechts zur Nahe. Am Fluss folgen wir nun links dem Weg bis zur Meddersheimer Nahebrücke, dort wenden wir uns nach rechts auf den Radweg. Vorbei an den hohen Pappeln und der Reithalle biegen wir bei den Ewald-Werken (Gelatinefabrik) rechts ab zum Mühlenteich. Wir folgen diesem auf dem Radweg bis zur Wehrfritz'schen Papiermühle. Sie wurde im Mittelalter als städtische Mühle am Mühlteich erbaut. Ab 1755 wurde sie von der Familie Fuchs aus Monzingen und ab ca. 1800 von Wiegand Ignaz Wehrfritz als Papiermühle genutzt. 1934 wurde die Papierherstellung eingestellt, da es keine Nachkommen gab, die den Betrieb weiterführten. 1936 kaufte der Inhaber der hiesigen Gelatinefabrik das Anwesen. Das schmucke Mühlrad wurde 1988 erneuert.
Wir folgen weiter dem Radweg an den Tennisplätzen vorbei, links über eine kleine Steinbrücke und gehen rechts der Straße folgend zwischen den Häusern hindurch. Von dort sehen wir schon die Nahebrücke. Wir gehen darunter durch, mit Blick auf die historischen Wasserstände. Gegenüber befindet sich ein Minigolfplatz mit Café und Wohnmobilstellplatz. Wir laufen die Treppen an der Brücke hinauf, überqueren diese und gelangen zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nach einer kleinen Rast bietet sich die Besichtigung des Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseums oder ein Besuch in Bad Sobernheim an. Sowohl im Freilichtmuseum als auch in der Stadt finden Sie ansprechende Einkehrmöglichkeiten.
Zuständigkeit
BehördeWirtschaftsförderungsgesellschaft der VG Bad Sobernheim mbH
AbteilungKur- und Touristinformation
Zimmer2
AnschriftBahnhofstraße 4
Ort55566 Bad Sobernheim
Ansprechpartner
NameRenate Scheffold
Telefon06751 / 81-243
Telefax06751 / 81-240
E-MailE-Mail-Kontaktformular auf unserer Homepage.
Öffnungszeiten
Kur- und Touristinformation
Vom 15.4. bis 15.10.Mo – Fr 9.00 - 12.30 Uhr und
13.30 – 17.00 Uhr
sowie Sa 9.30 - 12.30 Uhr
Vom 16.10. bis 14.04Mo – Fr 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und
13.30 Uhr - 16.30 Uhr
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